Psychotherapie

Gesetzliche Leistung

Die Psychotherapie ist eine Behandlung von psychischen („seelischen“) Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken. Psychische Erkrankungen können das Erleben, das Verhalten sowie das geistige und körperliche Wohlbefinden stark beeinträchtigen und mit Leid, Angst, Verunsicherung und Einschränkungen der Lebensqualität einhergehen. Eine Psychotherapie ist dann ratsam, wenn psychische Probleme nicht mehr allein, mit Hilfe der Familie oder von Freunden gelöst werden können, zu Krankheitserscheinungen führen und die alltäglichen Anforderungen des Lebens eine Herausforderung darstellen.

Psychotherapie ist eine Behandlung von psychischen („seelischen“) Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken. Psychische Erkran­kungen können das Erleben, das Verhalten sowie das geistige und körperliche Wohlbefinden stark beeinträchtigen und mit Leid, Angst, Verunsicherung und Einschränkungen der Lebensqualität einhergehen. Eine Psychotherapie ist dann ratsam, wenn psychische Prob­leme nicht mehr allein oder mit Hilfe der Familie oder von Freunden gelöst werden können, zu Krankheitserscheinungen führen und die alltäglichen Anforderungen des Lebens nicht mehr bewältigt werden können.

Vor Beginn einer Psychotherapie ist eine Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt zur Frage notwendig, ob körperliche Ursachen für die psychische Erkrankung verantwortlich oder mitverantwortlich sein können.

Es gibt drei verschiedene Formen der ambulanten Psychotherapie:

  • Psychoanalytisch begründete Verfahren
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

Alle psychotherapeutischen Behandlungen haben gemeinsam, dass sie über das persön­liche Gespräch erfolgen, das durch spezielle Methoden und Techniken ergänzt werden kann (z. B. freie Mitteilung von Gedanken und Einfällen, konkrete Aufgaben, um z. B. Ängste zu be­wältigen, oder spielerisches Handeln in der Therapie von Kindern).

Jeder unserer Versicherten kann direkt zu einem zugelassenen (Vertrags-)Psycho­therapeuten oder entsprechenden Vertragsarzt (vgl. § 28 Abs. 3 SGB V) seiner Wahl gehen.

Ein Verzeichnis der Vertragsärzte aller Fachrichtungen sowie der zugelassenen psychologi­schen Psychotherapeuten finden Sie auf der Homepage der Kassenärzt­lichen Vereinigung (KV) Ihres Bundeslandes.

Wenden Sie sich bitte (je nach Bundesland) an den Patientenservice bzw. die Terminservicestelle (TSS) der KV (Hinweis: wegen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur noch die TSS erwähnt) unter der Telefonnummer 116 117, da seit dem 01.04.2018 das Erstgespräch in einer psy­chotherapeutischen Sprechstunde für Patienten verpflichtend und somit Zugangsvoraus­setzung für eine ambulante vertragspsychotherapeutische Versorgung ist; d. h., erst wenn ein Patient eine psychotherapeutische Sprechstunde aufgesucht hat, kann mit probatorischen Sitzungen oder einer Akutbehandlung begonnen werden. Die TSS der KV haben bis zu einer Woche Zeit, einen innerhalb von vier Wochen liegenden Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde zu vermitteln.

Die Psychotherapeutische Sprechstunde dient der frühzeitigen diagnostischen Abklärung und ist der Zugang zur vertraglichen Psychotherapie. Der Therapeut klärt in dem Erst­gespräch ab, ob ein Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt und ob der Patient eine Psychotherapie benötigt oder ob ihm mit anderen Unterstützungs- und Beratungsangeboten (z. B. Präventionsangebote, Ehe- und Familienberatungsstelle) geholfen werden kann. Auch erste therapeutische Interventionen sind im Rahmen der psychotherapeutischen Sprech­stunde möglich. Sie ist allerdings nicht zu verwechseln mit der herkömmlichen Sprechstunde - also der Zeit, in der Ärzte und Psychotherapeuten in ihrer Praxis Patienten versorgen. Eine Überweisung zur psychotherapeutischen Sprechstunde ist nicht erforderlich.

Zum Ende der psychotherapeutischen Sprechstunde erhält jeder Patient von dem Vertrags­psychotherapeuten einen Befundbericht mit Ergebnissen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen. Der Psychotherapeut verwendet dafür das neue Muster (Formular) PTV 11. Da­rauf trägt er unter anderem ein, ob eine behandlungsbedürftige psychische Störung vorliegt und weitere Maßnahmen erforderlich sind, beispielsweise eine Akutbehandlung oder das Aufsuchen einer Beratungsstelle.

Sollte in der psychotherapeutischen Sprechstunde die Notwendigkeit einer zeitnahen ambu­lanten Psychotherapie festgestellt werden, erhält der Patient einen Überweisungscode. Hier­mit muss der Patient sich abermals an die TSS der KV wenden. Die TSS müssen seit dem 01.10.2018 Termine für probatorische Sitzungen (Kennenlern-Sit­zungen) bzw. Akutbehandlung bei Vertragspsychotherapeuten vermitteln.

Die TSS der KV haben für die Vermittlung einer vertrags­psychotherapeutischen Akutbehandlung zwei Wochen Zeit. 

Die Akutbehandlung ermöglicht Patienten in einer akuten psychischen Krise den Zugang zum Psychotherapeuten. Patienten, die sich wegen einer Akutbehandlung an die TSS der KV wenden, müssen zuvor eine Psychotherapeutische Sprechstunde aufgesucht haben. Denn Voraussetzung für diese Vermittlung ist, dass der Vertragspsycho­therapeut im Befundbericht eine Empfehlung für eine Akutbehandlung ausgesprochen hat. Diesen Befundbericht (PTV 11, individuelle Patienteninformation) erhalten Sie nach dem Erstgespräch. Danach melden Sie sich bei der TSS der KV, die Ihnen eine Praxis zwecks Terminvereinbarung vermittelt.

Wenn Sie einen Therapeuten mit Kassenzulassung gefunden bzw. vermittelt bekommen haben, besteht ein Anspruch auf maximal vier probatorische Sitzungen. Hierbei können Sie herausfinden, ob zwischen Ihnen und dem Therapeuten ein Vertrauensverhältnis auf­gebaut werden kann. Im Anschluss an diese „Kennenlern-Sitzungen“ wird dann der konkrete Antrag auf Durchführung einer ambulanten Psychotherapie bei uns gestellt. Die Kosten der Psychotherapie werden vom Vertragstherapeuten über Ihre Elektronische Ge­sundheitskarte direkt mit uns abgerechnet, ein Eigenanteil ist von Ihnen nicht zu leisten.

Sollten die TSS der KV den Versicherten in der vorgegebenen Frist keinen Termin bei einem niedergelassenen Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeuten anbieten können, müssen sie einen ambulanten Behandlungstermin in einem Krankenhaus vermitteln.

Falls Sie keinen Überweisungscode in der psychotherapeutischen Sprechstunde erhalten haben und Sie sich somit nicht erneut an die TSS der KV wen­den können, stehen Ihnen zur Überbrückung von Wartezeiten bis zum Beginn regelmäßiger Therapiestunden auch die Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) der Fachkranken­häuser und Universitätskliniken zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, sich in dringenden Fällen an diese Einrichtungen zu wenden, da hier Behandlungen ohne größere Wartezeiten möglich sind.

Im Übrigen dürfen seit Herbst 2019 auch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, also Vertragstherapeuten, bestimmte Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie per Video­sprechstunde durchführen und abrechnen. Voraussetzung ist, dass ein persönlicher Arzt-Pa­tienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung vorausgegangen ist. Das schreiben das psychotherapeutische Berufsrecht und die Psychotherapie-Verein­barung vor.

Weitere vertragstherapeutische Behandlungsmöglichkeiten finden Sie unter der Rubrik „Weitere Tipps und Information“.

Psychotherapie ist eine Behandlung von psychischen („seelischen“) Erkrankungen mithilfe von wissenschaftlich anerkannten Verfahren, Methoden und Techniken. Psychische Erkran­kungen können das Erleben, das Verhalten sowie das geistige und körperliche Wohlbefinden stark beeinträchtigen und mit Leid, Angst, Verunsicherung und Einschränkungen der Lebensqualität einhergehen. Eine Psychotherapie ist dann ratsam, wenn psychische Prob­leme nicht mehr allein oder mit Hilfe der Familie oder von Freunden gelöst werden können, zu Krankheitserscheinungen führen und die alltäglichen Anforderungen des Lebens nicht mehr bewältigt werden können.

Vor Beginn einer Psychotherapie ist eine Abklärung durch eine Ärztin oder einen Arzt zur Frage notwendig, ob körperliche Ursachen für die psychische Erkrankung verantwortlich oder mitverantwortlich sein können.

Es gibt drei verschiedene Formen der ambulanten Psychotherapie:

  • Psychoanalytisch begründete Verfahren
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

Alle psychotherapeutischen Behandlungen haben gemeinsam, dass sie über das persön­liche Gespräch erfolgen, das durch spezielle Methoden und Techniken ergänzt werden kann (z.B. freie Mitteilung von Gedanken und Einfällen, konkrete Aufgaben, um z. B. Ängste zu be­wältigen, oder spielerisches Handeln in der Therapie von Kindern).

Jeder unserer Versicherten kann direkt zu einem zugelassenen (Vertrags-)Psycho­therapeuten oder entsprechenden Vertragsarzt (vgl. § 28 Abs. 3 SGB V) seiner Wahl gehen.

Ein Verzeichnis der Vertragsärzte aller Fachrichtungen sowie der zugelassenen psychologi­schen Psychotherapeuten finden Sie auf der Homepage der Kassenärzt­lichen Vereinigung (KV) Ihres Bundeslandes.

Wenden Sie sich bitte (je nach Bundesland) an den Patientenservice bzw. die Terminservicestelle (TSS) der KV (Hinweis: wegen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur noch die TSS erwähnt) unter der Telefonnummer 116 117, da seit dem 01.04. 2018 das Erstgespräch in einer psy­chotherapeutischen Sprechstunde für Patienten verpflichtend und somit Zugangsvoraus­setzung für eine ambulante vertragspsychotherapeutische Versorgung ist; d.h., erst wenn ein Patient eine psychotherapeutische Sprechstunde aufgesucht hat, kann mit probatorischen Sitzungen oder einer Akutbehandlung begonnen werden. Die TSS der KV haben bis zu einer Woche Zeit, einen innerhalb von vier Wochen liegenden Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde zu vermitteln.

Die Psychotherapeutische Sprechstunde dient der frühzeitigen diagnostischen Abklärung und ist der Zugang zur vertraglichen Psychotherapie. Der Therapeut klärt in dem Erst­gespräch ab, ob ein Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt und ob der Patient eine Psychotherapie benötigt oder ob ihm mit anderen Unterstützungs- und Beratungsangeboten (z. B. Präventionsangebote, Ehe- und Familienberatungsstelle) geholfen werden kann. Auch erste therapeutische Interventionen sind im Rahmen der psychotherapeutischen Sprech­stunde möglich. Sie ist allerdings nicht zu verwechseln mit der herkömmlichen Sprechstunde - also der Zeit, in der Ärzte und Psychotherapeuten in ihrer Praxis Patienten versorgen. Eine Überweisung zur psychotherapeutischen Sprechstunde ist nicht erforderlich.

Zum Ende der psychotherapeutischen Sprechstunde erhält jeder Patient von dem Vertrags­psychotherapeuten einen Befundbericht mit Ergebnissen und Empfehlungen für das weitere Vorgehen. Der Psychotherapeut verwendet dafür das neue Muster (Formular) PTV 11. Da­rauf trägt er unter anderem ein, ob eine behandlungsbedürftige psychische Störung vorliegt und weitere Maßnahmen erforderlich sind, beispielsweise eine Akutbehandlung oder das Aufsuchen einer Beratungsstelle.

Sollte in der psychotherapeutischen Sprechstunde die Notwendigkeit einer zeitnahen ambu­lanten Psychotherapie festgestellt werden, erhält der Patient einen Überweisungscode. Hier­mit muss der Patient sich abermals an die TSS der KV wenden. Die TSS müssen seit dem 01.10.2018 Termine für probatorische Sitzungen (Kennenlern-Sit­zungen) bzw. Akutbehandlung bei Vertragspsychotherapeuten vermitteln.

Die TSS der KV haben für die Vermittlung einer vertrags­psychotherapeutischen Akutbehandlung zwei Wochen Zeit. 

Die Akutbehandlung ermöglicht Patienten in einer akuten psychischen Krise den Zugang zum Psychotherapeuten. Patienten, die sich wegen einer Akutbehandlung an die TSS der KV wenden, müssen zuvor eine Psychotherapeutische Sprechstunde aufgesucht haben. Denn Voraussetzung für diese Vermittlung ist, dass der Vertragspsycho­therapeut im Befundbericht eine Empfehlung für eine Akutbehandlung ausgesprochen hat. Diesen Befundbericht (PTV 11, individuelle Patienteninformation) erhalten Sie nach dem Erstgespräch. Danach melden Sie sich bei der TSS der KV, die Ihnen eine Praxis zwecks Terminvereinbarung vermittelt.

Wenn Sie einen Therapeuten mit Kassenzulassung gefunden bzw. vermittelt bekommen haben, besteht ein Anspruch auf maximal vier probatorische Sitzungen. Hierbei können Sie herausfinden, ob zwischen Ihnen und dem Therapeuten ein Vertrauensverhältnis auf­gebaut werden kann. Im Anschluss an diese „Kennenlern-Sitzungen“ wird dann der konkrete Antrag auf Durchführung einer ambulanten Psychotherapie bei uns gestellt. Die Kosten der Psychotherapie werden vom Vertragstherapeuten über Ihre Elektronische Ge­sundheitskarte direkt mit uns abgerechnet, ein Eigenanteil ist von Ihnen nicht zu leisten.

Sollten die TSS der KV den Versicherten in der vorgegebenen Frist keinen Termin bei einem niedergelassenen Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeuten anbieten können, müssen sie einen ambulanten Behandlungstermin in einem Krankenhaus vermitteln.

Falls Sie keinen Überweisungscode in der psychotherapeutischen Sprechstunde erhalten haben und Sie sich somit nicht erneut an die TSS der KV wen­den können, stehen Ihnen zur Überbrückung von Wartezeiten bis zum Beginn regelmäßiger Therapiestunden auch die Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) der Fachkranken­häuser und Universitätskliniken zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, sich in dringenden Fällen an diese Einrichtungen zu wenden, da hier Behandlungen ohne größere Wartezeiten möglich sind.

Im Übrigen dürfen seit Herbst 2019 auch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, also Vertragstherapeuten, bestimmte Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie per Video­sprechstunde durchführen und abrechnen. Voraussetzung ist, dass ein persönlicher Arzt-Pa­tienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung vorausgegangen ist. Das schreiben das psychotherapeutische Berufsrecht und die Psychotherapie-Verein­barung vor.

Weitere vertragstherapeutische Behandlungsmöglichkeiten finden Sie unter der Rubrik „Weitere Tipps und Information“.

Sollte sich trotz Inanspruchnahme der unter der Rubrik "Weitere Tipps und Informationen" genannten vertragstherapeutischen Behandlungsvarianten und vergeblicher Suche nach Therapeuten mit Kassenzulassung keinerlei Behandlungsmöglichkeit für Sie ergeben, kann von uns ausnahmsweise die Gewährung einer außervertraglichen Psychotherapie geprüft werden, falls der Beginn der psychotherapeutischen Behandlung unaufschiebbar ist.

Bevor Sie einen Antrag auf Gewährung einer außervertraglichen Psychotherapie bei uns einreichen, erstellen Sie bitte eine Liste mit allen telefonischen Kontakten zu Vertragspsychotherapeuten (mindestens zehn Therapeuten). Diese Liste soll enthalten: Namen der Psychotherapeuten, Anrufdatum und mitgeteilte Wartezeit auf einen freien Therapieplatz.

Lassen Sie sich auch auf gegebenenfalls vorhandene Wartelisten der Therapeuten setzen, da durch Absagen anderer Patienten kurzfristig ein Termin frei werden kann.

Bitte reichen Sie diese Liste zusammen mit dem Antrag auf Gewährung einer außervertraglichen Psychotherapie zur Prüfung bei uns ein. Die auf dieser Liste dokumentierten Anrufe sollen nicht länger als 14 Tage zurückliegen, da die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Gewährung einer außervertraglichen Psychotherapie sonst nicht geprüft werden können.

Zusätzlich müssen dem Antrag auf Gewährung einer außervertraglichen Psychotherapie bei einem Therapeuten ohne Kassenzulassung folgende Unterlagen beigefügt sein:

  • eine ärztliche Bescheinigung bezüglich der medizinischen Notwendigkeit einer ambulanten Psychotherapie
  • eine Kopie der Approbationsurkunde des Therapeuten (er darf kein Heilpraktiker sein!)
  • eine Kopie des Fachkundenachweises des Therapeuten (Richtlinienverfahren)
  • das ausgefüllte Muster PTV 11
  • eine Kopie des Arztregisterauszugs bezüglich des Therapeuten
  • ein schriftlicher Antrag des Therapeuten mit Angabe der Anzahl der Behandlungsstunden, der Diagnose (gemäß ICD) und des Honorars (aktuell gültiger Vertragssatz nach EBM = 101,30EUR)
  • ein von Ihnen selbst gestellter und unterschriebener schriftlicher Antrag auf Gewährung einer außervertraglichen ambulanten Psychotherapie bei einem namentlich genannten, nicht zugelassenen Psychotherapeuten (mit dessen Anschrift).

Sobald uns diese Unterlagen vorliegen, werden wir uns umgehend bemühen, für sie einen/eine kassenzugelassen/kassenzugelassene Therapeuten/-in zu finden, der einen zeitnahen Therapieplatz anbietet.

Sollte dies erfolglos bleiben, werden wir Sie bitten, uns noch einen Gutachterbericht vorzulegen.

Sobald dieser bei uns eingegangen ist, werden wir ihn zusammen mit den bereits eingereichten Unterlagen dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) zuleiten. Dieser wird sich zur medizinischen Notwendigkeit und Unaufschiebbarkeit der begehrten psychotherapeutischen Behandlung äußern.

Danach werden wir eine Entscheidung treffen und einen rechtsbehelfsfähigen Bescheid erteilen.

Bitte beachten Sie, dass probatorische Sitzungen nicht vorab bewilligt werden können. Eine nachträgliche Erstattung diesbezüglicher Kosten nach den Vertragssätzen (EBM-Ziffer 35150) ist unter bestimmten Umständen möglich.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungskosten für die im Psychotherapeutengesetz aufgeführten „Richtlinienverfahren“. Nähere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Vertraglich ambulante Psychotherapie".

Nach § 15 SGB V ist die ärztliche Behandlung, zu der auch die Psychotherapie zählt von approbierten Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten zu leisten.

Heilpraktiker können somit im Bereich der sozialen Krankenversicherung weder ärztliche Behandlungen noch psychotherapeutische Behandlungen erbringen und nicht als medizinische Hilfspersonen bei der Durchführung einer ärztlichen Behandlung mitwirken.

Somit ist eine Kostenübernahme für psychotherapeutische Behandlungen bei Heilpraktikern durch uns nicht möglich.

Es gibt ein neues bundesweites Programm, das auch wir unterstützen: Versorgungskonzept KOMPASS. Hier haben Sie die Möglichkeit herauszufinden, welche die für Sie bestmöglichen Unterstützungsangebote sind. Sie können dann innerhalb weniger Wochen mit der entsprechenden Behandlung beginnen. Einen diesbezüglichen Flyer finden Sie hier.

Über unseren Kooperationspartner CareLutions GmbH stellen wir das Ge­sundheitstelefon zur Verfügung. Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

In der Freien und Hansestadt Hamburg bieten wir als weitere Behandlungsmöglichkeit „Psychotherapie am Michel“ an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus bieten wir in der Freien und Hansestadt Hamburg eine weitere Behandlungsmöglichkeit - „Psychotherapie am Michel“ - an.

In der Praxis für Psychotherapie Am Michel ar­beiten erfahrene Psychologische Psychothera­peuten mit Qualifikation in Verhaltenstherapie, die neben chronischen Schmerzerkrankungen das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen in Diagnostik und Therapie abdecken.

Den Betroffenen wird eine kurzfristige und am realen Psychotherapie-Bedarf bemessene psy­chologische Unterstützung angeboten.

Das Psychotherapie-Angebot umfasst:

  • Psychologisches Informationsgespräch: Diagnostik und Bewertung der Sympto­matik. Aufklärung des Patienten über die Diagnose/n sowie Beratung über Therapiemöglichkeiten bzw. Vermittlung erster Behandlungsstrategien.
  • Im Anschluss an das Informationsge­spräch erfolgen bei Bedarf bis zu 10
    weitere Einzelgespräche.

Bei allen psychologischen Angeboten ist den psychotherapeutischen Mitarbeitern des Rückenzentrums an einer guten und kollegialen Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und Psychotherapeuten gelegen.

Das spezifische Behandlungsangebot wird nach der Diagnostik durch die Psychotherapeuten der Praxis für Psychotherapie festgelegt. Die Praxis befindet sich im

Rückenzentrum Am Michel
Ludwig-Erhard-Str. 18
20459 Hamburg

T: 040 413623 - 519
F: 040 413623 - 7

Anbei erhalten Sie die Teilnahmeerklärung zu diesem Angebot.

Die BKK VAG Baden-Württemberg und wir haben sich auf einen Facharztvertrag zur besonderen psychotherapeutischen Versorgung („PT BaWü“) verständigt. Damit steht unseren Versicherten diese neue Form der psychotherapeutischen Behandlung seit dem 01.07.2019 zur Verfügung. Weitere Details finden Sie hier.

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