Häufig gestellte Fragen zur Impfung gegen das Coronavirus

Stand: 03.05.2021

Allgemeines

Zurzeit ist eine Impfung gegen das Coronavirus unter 16 Jahren nicht möglich.

Die Kriterien zur Impfpriorisierung wurden durch die Bundesregierung klar geregelt. Da die Krankenkassen lediglich eine Auswertung der an sie übermittelten Daten vorgenommen hat und keine Leistungspflicht der Krankenkasse besteht, sind sie für die Bearbeitung von Beschwerdefällen nicht zuständig.

Die Impfreihenfolge ist in der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) der Bundesregierung festgelegt. Diese beruht auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut.

Zwei Angehörige sind ebenfalls impfberechtigt, wenn sie enge Kontaktpersonen:

  • einer pflegebedürftigen Person sind.
  • einer schwangeren Person sind.

Hinweis: Bitte bringen sie gemäß § 6 Absatz 4 einen entsprechenden Nachweis (formloses Schreiben) der pflegebedüftigen oder schwangeren Person zum Impftermin mit.

Berechtigungsschein (Niedersachsen)

Grundsätzlich ist die Versorgung mit einem Berechtigungsschein für einen Impftermin in jedem Bundesland individuell geregelt.

Niedersachsen

Ja, die Krankenkasse kann Ihnen, sofern sie anspruchsberechtigt sind, ein Duplikat Ihres Anspruchsschreibens zusenden.

Die Auswertung der Krankenkasse kann nur anhand von übermittelten Diagnosen vorgenommen. Sofern Sie eine entsprechende Erkrankung haben, können Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt ein Attest ausstellen lassen und dieses im Impfzentrum vorlegen.

Zurzeit ist eine Impfung über die von den Bundesländern eingerichtete Impfzentren oder mobile Impfteams möglich. Aktuelle Informationen zu Ihrem Impfzentrum und der Terminvergabe finden Sie auf der Informationsseite Ihrer Landesregierung.

Weiterhin ist es möglich, die COVI19-Schutzimpfung durch den behandelnden Hausarzt oder beauftragte Fachärzte für Arbeitsmedizin und Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ durchführen zu lassen. Bezüglich der Terminvergabe erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem behandelnden Arzt.

Fragen an die Debeka BKK

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürger (unabhängig vom Versicherungsstatus) kostenfrei. Bei Folgeschäden haftet der Staat, da es sich bei der Coronaschutzimpfung um eine staatlich empfohlene Impfung handelt.

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürger (unabhängig vom Versicherungsstatus) kostenfrei.

Wenn Sie von uns keinen Brief erhalten haben, aber aus medizinischen Gründen mit einer Priorität impfberechtigt sind, können Sie sich dies ärztlich bescheinigen lassen.

Der Arzt darf über seine Kassenärztliche Vereinigung die Kosten für das Ausstellen eines ärztlichen Zeugnisses abrechnen. Er erhält dafür pauschal 5 EUR sowie 90 Cent für den möglichen Versand per Post. Dies wurde in der Corona-Impfverordnung festgelegt, sodass sich Versicherte kostenfrei ein ärztliches Zeugnis bei ihrem Arzt ausstellen lassen können. Aus diesem Grund erstatten wir keine privaten Rechnungen für ärztliche Zeugnisse im Rahmen der COVID-19 Impfung.

Nein. Die Krankenkasse hat keinen Einfluss auf die Terminvergabe.

Grundlage für den Versand von Nachweisen bzw. Impfberechtigungen sind die uns (seit dem 1. Juli 2019) vorliegenden ärztlichen Abrechnungsdaten. Diese werden verschlüsselt an uns übermittelt und durch die Anforderungen des Sozialgesetzbuches geschützt. Eine Weitergabe dieser Daten an die Bundesregierung erfolgt natürlich nicht.

Die Fahrkosten zum Impfzentrum können von den Krankenkassen übernommen werden, wenn:

  • beim Versicherten der Pflegegrad 4 oder 5 vorliegt.
  • beim Versicherten der Pflegegrad 3 vorliegt und die Mobilität der Person dauerhaft eingeschränkt ist.
  • Es sich um einen Schwerbehinderten mit den Kennzeichen
    außergewöhnliche Gehbehinderung (aG), blind (Bl) oder hilflos (H) im Schwerbehindertenausweis handelt.

Nein. Bitte bringen Sie den Nachweis zu Ihrem Impftermin mit und legen ihn dem behandelnden Personal vor.

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